<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schlafexperte Archive - Vita-Pad</title>
	<atom:link href="https://vita-pad.de/tag/schlafexperte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://vita-pad.de/tag/schlafexperte/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 Oct 2025 11:17:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Longevity beginnt im Schlaf</title>
		<link>https://vita-pad.de/lngevity-beginnt-im-schlaf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2025 12:31:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[betriebliche Gesundheitsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Erholsamer Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[guter schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafexperte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vita-pad.de/?p=6310</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum gesunder Schlaf ein Schlüssel für eine längere gesunde Lebensspanne ist Longevity, oder besser gesagt Langlebigkeit, ist der Begriff, ohne den heute kaum noch ein Gesundheits- oder Fitness-Angebot auskommt. Da Langlebigkeit für die Gesundheitsoptimierungs-Enthusiasten wohl etwas bieder daherkommt, verleiht der Begriff Longevity dem Projekt etwas mehr Glanz. Gesundheitsdienstleister und Gesundheitsexperten kommen also an diesem Hype [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vita-pad.de/lngevity-beginnt-im-schlaf/">Longevity beginnt im Schlaf</a> erschien zuerst auf <a href="https://vita-pad.de">Vita-Pad</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><div class="su-spacer" style="height:30px"></div></h2>
<h2><strong>Warum gesunder Schlaf ein Schlüssel für eine längere gesunde Lebensspanne ist</strong></h2>
<p>Longevity, oder besser gesagt Langlebigkeit, ist der Begriff, ohne den heute kaum noch ein Gesundheits- oder Fitness-Angebot auskommt. Da <strong>Langlebigkeit</strong> für die Gesundheitsoptimierungs-Enthusiasten wohl etwas bieder daherkommt, verleiht der Begriff<strong> Longevity</strong> dem Projekt etwas mehr Glanz. Gesundheitsdienstleister und Gesundheitsexperten kommen also an diesem Hype – oder ist es gar ein Trend – nicht vorbei.<br />
Die Deutsche Longevity Gesellschaft e.V. entwickelt z. B. Standards für Fitness- und Gesundheitsanbieter zu wissenschaftlich fundierten und seriösen Longevity-Angeboten, was einmal mehr auch die kommerzielle Bedeutung des Trends unterstreicht.</p>
<p>Deshalb sollten <strong>Akteure im Gesundheitsmarkt</strong> nicht nur eine Haltung oder Meinung dazu haben, sondern auch überlegen, ob und wie sie die geballte Aufmerksamkeit für das Thema Longevity für ihre hochwertigen Leistungen sinnvoll nutzen können.</p>
<p><strong>Inhalt:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Was versteht man unter Longevity?</strong></li>
<li><strong>Die Longevity-Säulen</strong></li>
<li><strong>Welche Faktoren bewirken das Altern?</strong></li>
<li><strong>Mehrfache Bezüge zwischen Schlaf und Longevity</strong></li>
<li><strong>Der Schlaf im Alter</strong></li>
<li><strong>Genannte Studien</strong></li>
</ul>
<h2><strong>Was versteht man unter Longevity?</strong></h2>
<p>Auch wenn der Begriff selbst keine qualitative Komponente enthält, so wird doch häufig nicht nur das generell länger dauernde Leben, sondern eher die <strong>Verlängerung der gesunden</strong> <strong>Lebensspanne</strong> damit adressiert.</p>
<p>Es geht also einmal darum, die Gesamtlebensspanne zu verlängern, aber vor allem auch darum, mehr Jahre des Lebens in gutem Gesundheitszustand zu verbringen. Wobei Gesundheit nicht nur als das Fernbleiben von Krankheiten definiert ist, sondern mit Blick auf die umfassende WHO-Gesundheitsdefinition die verschiedenen <strong>Aspekte eines erfüllten</strong> <strong>Lebens</strong> erfasst werden.</p>
<p>Ein erfülltes Leben stellt sich für jeden anders dar und hängt von der jeweiligen Lebensphase ab. In der zweiten Lebenshälfte oder nach dem Erreichen des offiziellen Rentenalters mögen es für die einen Reisen oder Kreuzfahrten sein, für die anderen ehrenamtliche Tätigkeiten, das Erlernen eines Instrumentes oder einer neuen Sprache, wissenschaftliche oder berufliche Tätigkeiten oder auch Familienleben. <strong>Bei allen Aktivitäten und in jedem Alter ist jedoch eine stabile körperliche und geistige Gesundheit eine wichtige Voraussetzung.</strong></p>
<h2><strong>Die Longevity-Säulen</strong></h2>
<p>Um zusätzliche Lebensjahre oder überhaupt das letzte Lebensdrittel bei <strong>guter physischer und</strong> <strong>psychischer Gesundheit</strong> zu verbringen, spielen mehrere Lebensstilbereiche eine Rolle:</p>
<ul>
<li>Schlaf und Regeneration</li>
<li>Regelmäßige körperliche Aktivität, Sport kann, muss aber nicht dazu gehören</li>
<li>Bewusste Ernährung</li>
<li>Positive Lebenseinstellung, soziale Beziehungen, Erleben von Sinnhaftigkeit</li>
</ul>
<p><strong>Longevity</strong> ist somit weniger ein Ziel, sondern <strong>eine Lebenseinstellung und eine Lebensweise</strong>, die man in jedem Alter starten kann und auch sollte. Die Voraussetzung ist, Verantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen. Von manchen Menschen wird Eigenverantwortung für die Gesundheit als etwas Schwieriges gesehen, lieber möchte man sich auf Heilkundige verschiedener Professionen verlassen. Unser Kassen-basiertes Gesundheitssystem ist jedoch nicht primär auf Gesundheitsförderung und Prävention ausgerichtet, sondern auf die Heilung bereits eingetretener Erkrankungen durch unterschiedliche Interventionen.</p>
<p>Die <strong>Eigenverantwortung</strong> eines jeden zu stärken und <strong>Gesundheitskompetenz</strong> zu vermitteln, ist deshalb eine dringende gesellschaftliche Aufgabe, die unter anderem auch in der Betrieblichen Gesundheitsförderung und in Schulen und Ausbildungseinrichtungen ihren Platz finden muss.</p>
<h2><strong>Welche Faktoren bewirken das Altern?</strong></h2>
<p>Altern ist ein <strong>dynamischer Prozess</strong>, der beschleunigt oder verlangsamt und zum Teil sogar rückgängig gemacht werden kann.</p>
<p>Beim Alterungsprozess spielen zahlreiche biologische Mechanismen eine Rolle, die sich wiederum gegenseitig beeinflussen. Man spricht hier von den „<strong>Hallmarks of Aging</strong>“. Einige der Mechanismen sind noch nicht vollständig verstanden, und bisher als sicher geltende Erkenntnisse werden durch neue Studien wieder in Frage gestellt. Es bleibt also spannend.</p>
<p>Die wichtigsten Mechanismen sind<strong>:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Telomer-Verkürzung<br />
</strong>Telomere sind die Schutzkappen unserer Chromosomen. Mit jeder Zellteilung werden sie kürzer, was schließlich zum Zell-Ruhestand führt. <strong>Seneszenz </strong>nennen Forscher diesen Erschöpfungszustand. (Der <strong>Nobelpreis für Medizin 2009</strong> ging an Elizabeth Blackburn für ihre Arbeit zur Bedeutung der Telomere)</li>
<li><strong>Epigenetische Veränderungen<br />
</strong>Die epigenetische Regulation steuert, welche Gene in unseren Zellen aktiv sind und welche stillgelegt bleiben. Durch den <strong>Lebensstil</strong> lässt sich das epigenetische Drehbuch bearbeiten. Auch die Aktivität der Sirtuine – Enzyme für epigenetische Stabilität, Reparatur und Langlebigkeit – wird durch den Lebensstil positiv oder negativ beeinflusst.</li>
<li><strong>Schwächeres Immunsystem<br />
</strong>Die Produktion von T-Zellen nimmt mit zunehmendem Alter ab und die <strong>Immunresilienz wird schwächer</strong>. Immunresilienz ist die Fähigkeit des Körpers, auf Entzündungen und andere immunologische Herausforderungen flexibel und effizient zu reagieren.</li>
<li><strong>Chronische Entzündungen (Inflamm-Aging)<br />
</strong>Das Immunsystem setzt im Verlauf des Alterns vermehrt entzündungsfördernde Botenstoffe frei, wie z. B. Prostaglandin-E2, Interleukin-6 und TNF-alpha. Typische Krankheiten, die mit Inflamm-Aging in Verbindung gebracht werden, sind neben neurodegenerativen Erkrankungen auch Arteriosklerose, rheumatoide Arthritis, Diabetes und Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems.<br />
Inflamm-Aging ist, wie eine aktuelle Studie zeigt, möglicherweise kein universeller Mechanismus des Alterns, der alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen betrifft, sondern muss kontextbezogen gesehen werden, da auch Umweltfaktoren und Stressoren eine Rolle spielen.</li>
<li><strong>Mitochondriale Dysfunktion</strong>, gestörtes Darmmikrobiom und falsch gefaltete oder beschädigte Proteine sind weitere Faktoren, die am Alterungsprozess beteiligt sind.</li>
</ol>
<h2><strong>Mehrfache Bezüge zwischen Schlaf und Longevity</strong></h2>
<p>Die oben genannten Mechanismen lassen bereits durchscheinen, warum der erholsame Schlaf beim Alterungsprozess eine so große Bedeutung hat.</p>
<p>Im <strong>Schlaf regenerieren und reparieren sich die Zellen</strong>, Adenosin wird abgebaut, damit die <strong>ATP-Produktion in den Mitochondrien</strong> am Folgetag wieder kraftvoll starten kann.</p>
<p>Der <strong>Schlaf</strong> hat für ein <strong>starkes Immunsystem</strong> eine überragende Bedeutung. Qualitativ guter und ausreichend langer Schlaf stärkt die Bindungsfähigkeit der T-Zellen an das Molekül ICAM-1 (Intercellular adhesion molecule-1) und fördert die Wanderungsfähigkeit bestimmter T-Zellen in die Lymphknoten. Verschiedene Teams der Universitäten in Lübeck, Tübingen und der LMU München arbeiteten an diesen Fragestellungen. Die Forscherteams identifizierten Prolaktin und Somatropin, beides wird im Tiefschlaf produziert, als entscheidende Faktoren für das Migrationsverhalten der T-Zellen.</p>
<p><strong>Guter Schlaf reduziert Entzündungen und unterstützt die Heilung.</strong></p>
<p><strong>Schlaf wirkt neuroprotektiv</strong>. Im Schlaf werden über das <strong>glymphatische System</strong> Endprodukte des Gehirnstoffwechsels, wie z. B. ß-Amyloide, ausgeschwemmt. Amyloid-Plaques stehen im Verdacht, an der Entstehung verschiedener neurodegenerativer Erkrankungen beteiligt zu sein. In erster Linie ist hier die Alzheimer Demenz zu nennen.</p>
<p>Wenn Schlaf fehlt, läuft die Amygdala auf Hochtouren. Diese Hyperaktivität geht mit <strong>Dysregulation im präfrontalen Cortex</strong> einher und kann zu schlechterer Entscheidungsfähigkeit und mangelnder Impulskontrolle führen. Vor allem aber sinkt die <strong>Stresstoleranz.</strong></p>
<p>Chronischer Stress und <strong>ungenügende Stress-Resilienz</strong> sind ein nachgewiesener <strong>Alterungsfaktor.</strong></p>
<p>In welchem Ausmaß der Schlaf an der <strong>Telomerenlänge </strong>beteiligt ist, ist noch nicht ganz geklärt. Studien zeigten, dass die Schlafdauer keine Korrelation zur Telomerenlänge aufwies, lediglich die <strong>Schlafqualität </strong>war von Bedeutung.</p>
<p>Es gilt also, die Bedeutung und die Rolle des gesunden Schlafes für Longevity anhand der biologischen Alterungsmechanismen aufzuzeigen. Dadurch eröffnen sich <strong>neue Perspektiven</strong> <strong>in der Beratung und im Coaching</strong>.  Vor allem können sich Gesundheitsexperten mit diesem Ansatz deutlich von Anbietern abheben, die lediglich oberflächlich oder rein produktbezogen auf den Longevity Trend aufspringen.</p>
<h2><strong>Der Schlaf im Alter</strong></h2>
<p>Während das Thema „Schlaf und Longevity“ auch für jüngere Menschen von großer Bedeutung ist, liegt bei älteren Menschen das Interesse primär auf der aktuellen Situation.</p>
<p>Denn <strong>der Schlaf verändert sich über die Lebensspanne</strong>.</p>
<p>Ab der Lebensmitte, gerade in einem Alter, wo die Schlafqualität für die Alterungsprozesse besonders wichtig wird, kämpfen viele Menschen mit Veränderungen beim Schlaf oder dem zirkadianen Rhythmus und brauchen sofortige Hilfe.</p>
<p>Die <strong>physiologischen Veränderungen des Schlafes</strong> mit zunehmendem Lebensalter wurden in einer großen Kohortenstudie mit über 3.000 Teilnehmern untersucht. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Gesamtschlafzeit vom 40. Bis zum 70. Lebensjahr um etwa 10 Minuten pro Lebensdekade abnimmt.</p>
<p>Auch die Schlafeffizienz verringert sich, jedoch nur um 3%. Deshalb ist es gerade in der <strong>Beratung älterer Menschen wichtig</strong>, die physiologischen Veränderungen des Schlafes von Schlafstörungen abzugrenzen. Dies gilt besonders für Menschen, deren <strong>Wahrnehmung des</strong> <strong>eigenen Schlafes und die Einschätzung ihres Schlafvermögens und Schlafbedarfes gestört ist</strong>.</p>
<p>Zu dem Beratungs- und Coaching-Prozess bei unterschiedlichen Schlafproblemen, auch bei älteren Menschen habe ich an anderer Stelle bereits geschrieben und lehre dies im „<strong>Lehrgang Schlaf und Chronobiologie für Gesundheitsexperten</strong>“.</p>
<div class="su-spacer" style="height:10px"></div>
<a href="https://vita-pad.de/weiterbildung-schlaf-und-chronobiologie-fuer-gesundheitsexperten/" class="su-button su-button-style-default" style="color:#FFFFFF;background-color:#215272;border-color:#1b425c;border-radius:5px" target="_self"><span style="color:#FFFFFF;padding:0px 16px;font-size:13px;line-height:26px;border-color:#64869d;border-radius:5px;text-shadow:none"> Zum Lehrgang</span></a>
<div class="su-spacer" style="height:20px"></div>
<p><strong>Einige der genannten Studien in englischer Sprache für alle, die noch tiefer eintauchen wollen</strong></p>
<p><a href="https://www.ean.org/fileadmin/user_upload/ean/Congress-2025/EAN2025_Congress_Abstract_Book.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.ean.org/fileadmin/user_upload/ean/Congress-2025/EAN2025_Congress_Abstract_Book.pdf</a></p>
<p>Filchenko et al.: Sleep and longevity: Insights from Sleep Macroarchitecture and nocturnal heart rate variability.</p>
<p>Präsentiert beim European Academy of Neurology (EAN) Congress, 2025 (S. 77 + 78)</p>
<p>Artikel Aging Cell mit 17.000 Probanden zur Rolle der Immunresilienz auf die Lebensspanne</p>
<p><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/acel.70063" target="_blank" rel="noopener">https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/acel.70063</a></p>
<p>Studie zu Inflamm-Aging, veröffentlicht in Nature Aging 2025 von Maximilian Franck et al., University of Sherbrooke, Quebec, Kanada</p>
<p>Zugriff: August 2025</p>
<div class="su-spacer" style="height:10px"></div>
<p>Möchten Sie mehr über den <strong>Schlaf als Schlüsselkompetenz für gesundes Altern</strong> erfahren und darüber, wie Sie das Thema in Ihre Beratungsarbeit integrieren können, dann lassen Sie sich für meinen Workshop dazu <strong>vormerken. </strong></p>
<p><strong>Die</strong> <strong>Online-Workshops zu Schlaf und Longevity werden live nach Bedarf stattfinden. Alle, die sich haben vormerken lassen, werden automatisch benachrichtigt.</strong></p>
<p><em> <a href="https://vita-pad.de/kontakt/" class="su-button su-button-style-default" style="color:#FFFFFF;background-color:#215272;border-color:#1b425c;border-radius:5px" target="_self"><span style="color:#FFFFFF;padding:0px 16px;font-size:13px;line-height:26px;border-color:#64869d;border-radius:5px;text-shadow:none"> Lassen Sie sich jetzt vormerken</span></a></em></p>
<div class="su-spacer" style="height:20px"></div>
<p>Natürlich können Sie mir auch einfach eine <a href="mailto:info@vita-pad.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>Mail</strong></a> schicken und diesen Beitrag kommentieren.</p>
<p>Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Lehrgang: Schlaf und Chronobiologie für Gesundheitsexperten.</p>
<div class="su-spacer" style="height:10px"></div>
<a href="https://vita-pad.de/weiterbildung-schlaf-und-chronobiologie-fuer-gesundheitsexperten/" class="su-button su-button-style-default" style="color:#FFFFFF;background-color:#215272;border-color:#1b425c;border-radius:5px" target="_self"><span style="color:#FFFFFF;padding:0px 16px;font-size:13px;line-height:26px;border-color:#64869d;border-radius:5px;text-shadow:none"> Zum Lehrgang</span></a>
<div class="su-spacer" style="height:30px"></div>
<p>Die Deutsche Longevity Gesellschaft e.V. will Forschung und Fortschritt im Bereich der Langlebigkeit fördern und das Wissen darüber in die Öffentlichkeit tragen.<br />
<strong><a href="https://www.deutsche-longevity-gesellschaft.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>Hier </em></a></strong>können Sie sich informieren: <a href="https://www.deutsche-longevity-gesellschaft.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.deutsche-longevity-gesellschaft.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vita-pad.de/lngevity-beginnt-im-schlaf/">Longevity beginnt im Schlaf</a> erschien zuerst auf <a href="https://vita-pad.de">Vita-Pad</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum ist der gesunde Schlaf eine meist ungenutzte strategische Unternehmensressource?</title>
		<link>https://vita-pad.de/warum-ist-der-gesunde-schlaf-eine-meist-ungenutzte-strategische-unternehmensressource/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 20:43:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[betriebliche Gesundheitsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Erholsamer Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[guter schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafexperte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vita-pad.de/?p=6162</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welche Auswirkung hat das auf den Unternehmenserfolg und wie können zukunftsorientierte Unternehmer und Unternehmerinnen diese Ressource erschließen? Ist der Begriff „strategisch“ nicht etwas übertrieben? Gilt es heutzutage nicht, die mannigfachen Krisen und zusätzlich die Herausforderungen zur Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu meistern? Da mutet das Thema Schlaf doch eher nebensächlich an. Diese Grundeinstellung erlebe ich immer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vita-pad.de/warum-ist-der-gesunde-schlaf-eine-meist-ungenutzte-strategische-unternehmensressource/">Warum ist der gesunde Schlaf eine meist ungenutzte strategische Unternehmensressource?</a> erschien zuerst auf <a href="https://vita-pad.de">Vita-Pad</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><div class="su-spacer" style="height:30px"></div></h2>
<h2><strong>Welche Auswirkung hat das auf den Unternehmenserfolg und wie können zukunftsorientierte Unternehmer und Unternehmerinnen diese Ressource erschließen?</strong></h2>
<p>Ist der Begriff „strategisch“ nicht etwas übertrieben? Gilt es heutzutage nicht, die mannigfachen Krisen und zusätzlich die Herausforderungen zur Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu meistern? Da mutet das Thema Schlaf doch eher nebensächlich an.<br />
Diese Grundeinstellung erlebe ich immer wieder in Gesprächen mit Unternehmerinnen und Führungskräften. Zunächst klingt das nachvollziehbar. Jedoch, wie so oft, zeigen sich die Zusammenhänge erst, wenn man etwas tiefer gräbt. Fangen wir also an mit der Exploration:</p>
<p><strong>Inhalt:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Alarmierende Fakten zur Sicherheit</strong></li>
<li><strong>Daten und Reports zur Entwicklung von Fehlzeiten</strong></li>
<li><strong>Auswirkungen von Schlafstörungen auf die individuelle Gesundheit der Mitarbeitenden</strong></li>
<li><strong>Schichtarbeit </strong></li>
<li><strong>Status Quo in den meisten Unternehmen </strong></li>
<li><strong>Ausgeschlafen in Führung gehen – Die Rolle der Führungskräfte</strong></li>
<li><strong>Was Sie jetzt tun können</strong></li>
</ul>
<h2><strong>Alarmierende Fakten zur Sicherheit</strong></h2>
<p>Während durch den technologischen Fortschritt viele Unfallursachen eliminiert oder zumindest deutlich reduziert werden, ist dies bei <strong>Müdigkeit und mangelnder Konzentrationsfähigkeit durch</strong> <strong>schlechten Schlaf</strong> bisher noch nicht gelungen. Bei etwa jedem vierten tödlichen Verkehrsunfall auf deutschen Autobahnen wie auch bei vielen großen Unglücken mit teils verheerenden Folgen für Menschen und Umwelt (z. B. Tschernobyl oder Exxon Valdez) waren übermüdete Menschen die Hauptursache.</p>
<p>Dabei wird bei schweren Verkehrsunfällen nur dann die Müdigkeit oder der Sekundenschlaf erfasst, wenn der Fahrer dies selbst zu Protokoll gibt. Die Dunkelziffer dürfte also hoch sein. (ADAC 2023 – Müdigkeit im Straßenverkehr).</p>
<p>Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen 1.507 Verkehrsunfälle mit Personenschäden aufgrund von Übermüdung im Jahr 2021.</p>
<p>Laut einer Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) 2016 gaben 26% von 1.000 befragten Autofahrerinnen und Autofahrern an, schon mindestens einmal am Steuer eingeschlafen zu sein.</p>
<p>Eine Umfrage der European Transport Workers Federation (ETF) von 2021 zeigte: 24 – 26% der Busfahrer sind in den vergangenen 12 Monaten mindestens einmal am Steuer eingeschlafen, bei LKW-Fahrern sogar 30%.</p>
<p>Zusammenfassend schreibt der ADAC:</p>
<p><strong>Müdigkeit ist eine häufige und bisher unterschätzte Unfallursache</strong>. Aufmerksamkeits- und Müdigkeitswarner ersetzen nicht die Selbstbeobachtung und vor allem nicht <strong>den erholsamen Schlaf.</strong></p>
<p>Unfälle geschehen nicht nur beim Führen von Kraftfahrzeugen, sondern auch beim Umgang mit Maschinen oder anderen kontinuierliche Aufmerksamkeit fordernden Tätigkeiten. Bei etwa <strong>13% der Arbeitsunfälle</strong> spielt die Übermüdung des Mitarbeitenden eine entscheidende Rolle.</p>
<p>In einem Laborexperiment am schwedischen Karolinska Institut wurde durch Reaktions- und Aufmerksamkeitstests gezeigt, dass Personen die <strong>nur vier Stunden</strong> im Vergleich zur ausreichenden individuellen Schlafdauer der Vergleichsgruppe geschlafen hatten, bereits nach einer Nacht bei allen Tests deutlich schlechtere Ergebnisse erzielten.</p>
<p>Weitere Untersuchungen zeigten, dass bereits <strong>kurzfristige Schlafdefizite mit Tagesmüdigkeit kognitive</strong> <strong>und physische Fähigkeiten beeinträchtigen, vergleichbar mit einem Blutalkoholgehalt von 0,8 &#8211; 1</strong><strong>‰.</strong></p>
<p><strong>Dass der erholsame Schlaf die Kraft- und Gesundheitsquelle jedes Menschen ist, beschrieb schon der amerikanische Schlafpionier und Professor an der Stanford University, William C. Dement (1928 – 2020) nach über 40 Jahren Schlafforschung: </strong></p>
<p><strong>“Ich habe keinen Faktor gefunden, der einen größeren Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden hat als den Schlaf. Rund 70% der körperlichen und 100% der psychischen Regeneration hängen von qualitativ hochwertigem Schlaf ab“. </strong></p>
<h2><strong>Daten und Reports zur Entwicklung von Fehlzeiten</strong></h2>
<p>Es reicht nicht, Fehlzeiten nur an dokumentierten Tagen der Arbeitsunfähigkeit festzumachen. Auch <strong>Präsentismus </strong>und innere Kündigung führen zu hohen Produktivitätsverlusten. Bloße Anwesenheit sagt nichts über Produktivität, Kreativität und Motivation der Mitarbeitenden. Auf die kommt es aber an. Nach einer Studie von Fissler &amp; Krause sind die Kosten für Präsentismus fast doppelt so hoch wie die für krankheitsbedingte Abwesenheit. <strong>Schlafstörungen mit Tagesmüdigkeit spielen eine unrühmliche Rolle bei Präsentismus.</strong></p>
<p>Fast alle Krankenkassen haben in den letzten Jahren in ihren Reports zumindest versucht, die Auswirkungen des gestörten Schlafes auf den Krankenstand zu erfassen. Die Daten für den Gesundheitsreport der BEK von 2019 beruhen auf Untersuchungen von 4 Millionen Versicherten:</p>
<p>Menschen, mit welchen Erkrankungen auch immer, waren <strong>2,8 mal länger krankgeschrieben</strong>, wenn sie begleitende Schlafstörungen aufwiesen.</p>
<p><strong>30,1% der männlichen und 40,7% der weiblichen Erwerbstätigen klagen über Ein- und Durchschlafstörungen</strong> (DAK-Report 2017).</p>
<p>Eine aktuelle Analyse der BEK legt offen, dass nach den dokumentierten ambulanten Diagnosen etwa <strong>6 Millionen Versicherte 2022</strong> von einer <strong>Schlafstörung</strong> betroffen waren. Dies entspricht einer Steigerungsrate von 36% innerhalb von 10 Jahren.</p>
<p>Eine Pressemitteilung der AOK NordWest vom 8.3.2023 zeigt, dass durch <strong>nicht organisch bedingte</strong> <strong>Schlafstörungen </strong>bei AOK-Versicherten in Westfalen-Lippe im Jahr 2022 insgesamt 80.596 Fehltage entstanden sind. Das sind <strong>46 Prozent mehr als 2021</strong>. Gegenüber 2019 hat sich das Plus sogar mehr als verdoppelt. Untersuchungen in anderen Regionen zeigen ebenfalls seit Jahren steigende Zahlen bei Ein- und Durchschlafstörungen.</p>
<p>Diese Liste ließe sich fortsetzen<strong>. Die Ergebnisse der Reports zeigen aber ganz klar, dass die Ein- und Durchschlafstörungen bei den Erwerbstätigen in den letzten Jahren stark zugenommen haben</strong>.</p>
<h2><strong>Der Status Quo in den meisten Unternehmen</strong></h2>
<p>Auch wenn der Schlaf im Privatbereich des Menschen stattfindet, haben die <strong>Schlafqualität</strong> und die aus dem Schlaf kommende Regeneration erhebliche Auswirkungen auf <strong>Arbeitsergebnis, Motivation</strong>, <strong>Stresserleben, Belastbarkeit und Gesundheit</strong>. Umgekehrt beeinflusst das Tag-Leben mit seinen beruflichen und privaten Herausforderungen auch den Nachtschlaf.</p>
<p><strong>Betriebliche Gesundheitsförderung ist also ohne Berücksichtigung des Schlafes der Menschen im Unternehmen nur eine halbe Sache. </strong></p>
<p>Dennoch widmen sich nur wenige Unternehmen den Themen Schlaf und Arbeiten im Einklang mit den individuellen biologischen Rhythmen. Hinzu kommt, dass der Schlaf als Handlungsfeld im Präventionsleitfaden nicht explizit genannt wird.</p>
<p>Schauen wir auf das das folgende Szenario:</p>
<p>Haben Sie als Unternehmerin oder Führungskraft schon einmal versucht, Schlaf auf die Agenda ihrer BGF-Maßnahmen zu setzen? Es haben aber nur wenige Mitarbeitende Interesse gezeigt. Warum ist das so? Sind alle Beschäftigten in Ihrem Unternehmen großartige Schläfer und damit die absolute Ausnahme in der D.A.CH-Bevölkerung?</p>
<p>Stellen Sie sich vor, ein wichtiger Geschäftspartner erzählt Ihnen von seinen Schlafstörungen, darüber, dass er oder sie deshalb am Tage oft müde, unkonzentriert oder schlecht gestimmt ist. Würde das Ihr Vertrauen in die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit dieses Geschäftspartners stärken?</p>
<p>Diese Befürchtung haben natürlich auch Mitarbeitende und deshalb oft ein Problem, <strong>sich als</strong> <strong>Schlechtschläfer gegenüber Vorgesetzten zu outen</strong>. Leute, die sich an einem betrieblichen Ernährungs- oder Fitnessprogramm beteiligen, können dagegen nichts verlieren, sondern gewinnen Ansehen, weil sie etwas für ihre Gesundheit tun.</p>
<p>Das bedeutet: <strong>Beim Thema Schlaf müssen andere Wege beschritten werden</strong> als bei klassischen BGF-Themen, in der Kommunikation und bei den Angeboten, um die Betroffenen zu einer Beteiligung zu ermutigen.</p>
<p>Unternehmen, die diese <strong>strategische Unternehmensressource</strong> nutzen und attraktiv für ihre Mitarbeitenden bleiben wollen, kommen am Thema Schlaf nicht vorbei.</p>
<a href="https://vita-pad.de/kontakt/" class="su-button su-button-style-default" style="color:#FFFFFF;background-color:#215272;border-color:#1b425c;border-radius:5px" target="_self"><span style="color:#FFFFFF;padding:0px 16px;font-size:13px;line-height:26px;border-color:#64869d;border-radius:5px;text-shadow:none"> Vereinbaren Sie jetzt Ihr Beratungsgespräch mit Ulrike Jung</span></a>
<div class="su-spacer" style="height:30px"></div>
<h2><strong>Auswirkungen von Schlafstörungen auf die individuelle Gesundheit der Mitarbeitenden</strong></h2>
<p>Der häufigste Grund für nicht durch Krankheit bedingte Ein- und Durchschlafstörungen ist <strong>Anspannung durch ungenügend verarbeitete Stresssituationen</strong> am Tage. Damit einher geht oft die spätabendliche Nutzung von Blaulicht emittierenden elektronischen Geräten zur Erledigung von dringender Arbeit oder zu privaten Zwecken. Da das blaue kurzwellige Licht die <strong>Melatoninproduktion </strong>hemmt, kommt zur Anspannung ein weiterer Faktor hinzu, der die Einschlaflatenz verlängert.</p>
<p>Der besorgte Mensch blickt auf die Uhr, grübelt darüber nach, wie er den nächsten Tag überstehen soll, der weiteren Stress bereithält. Diese Grübeleien locken den Schlaf erst recht nicht herbei. So beginnt der neue Tag, wie der alte endete: mit Müdigkeit, Anspannung, schlechter Stimmung und eingeschränkter Leistungsfähigkeit. Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen, mit geeigneten BGF-Maßnahmen, die sowohl das <strong>Stressmanagement </strong>wie auch <strong>Schlafedukation </strong>beinhalten sollten<strong>. </strong>Wirksame Stressprävention setzt auf zwei Ebenen an: auf der Verhaltensebene des Einzelnen und auf der Ebene der Arbeitsbedingungen und des Arbeitsumfeldes. Hier gibt es bereits erprobte Verfahren, die in Unternehmen auch im Rahmen der Burnout Prävention eingesetzt werden. Die <strong>dringend</strong> <strong>erforderliche Schlafedukation</strong> ist gewöhnlich nicht integriert.</p>
<p><strong>Nicht erholsamer Schlaf und Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen</strong> sind Auslöser, Beschleuniger oder Verstärker von:</p>
<ul>
<li>Befindlichkeitsstörungen, wie Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen</li>
<li>Stoffwechselstörungen, wie Insulinresistenz und Diabetes Typ II</li>
<li>Problemen der Gewichtsregulation</li>
<li>Höherer Infektanfälligkeit durch Schwächung des Immunsystems</li>
<li>Herz-Kreislauf-Erkrankungen</li>
<li>Erschöpfungszuständen</li>
</ul>
<p>Zudem leidet die <strong>Konzentrations- und Lernfähigkeit</strong> und die Aggressionsbereitschaft steigt. Schlafstörungen gehören auch zu den Wegbereitern und Symptomen des Burnout-Syndroms.</p>
<p>Der Schlaf interagiert mit allen Lebensstilbereichen. Gesunder Schlaf und das Leben nach den eigenen biologischen Rhythmen verbessert also auch die Ergebnisse bei Interventionen im Bereich Ernährung, Sport, Stressmanagement oder Schmerzen.</p>
<h2><strong>Schichtarbeit</strong></h2>
<p>Auch wenn Schichtarbeit in Produktion und Dienstleistung vielerorts unverzichtbar ist, so ist doch der menschliche Biorhythmus nicht darauf eingestellt. Insbesondere Nachtschichtarbeiter arbeiten gegen ihre innere Uhr. Sie müssen sich nicht nur dem unnatürlichen Rhythmus anpassen, sie schlafen meistens auch weniger und schlechter, weil Lärm, Tageslicht oder soziales Umfeld den Tagschlaf stören. Diese Bedingungen erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Stoffwechselstörungen und somit Adipositas und Diabetes Typ II.</p>
<p>Der Chronotyp spielt eine große Rolle dabei, welche Schichten besser oder weniger gut weggesteckt werden. Spättypen fallen Spät- und auch Nachtschichten weniger schwer. Frühtypen fallen zwar Frühschichten leichter, die Spät- oder Nachtschicht dafür umso schwerer.</p>
<p>Hier sind besondere BGF-Maßnahmen erforderlich. Die Erfahrung zeigt aber, dass gerade diese Gruppe wenig in Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung einbezogen ist oder auch durch die Arbeitszeiten weniger Möglichkeiten zur Teilnahme hat.</p>
<h2><strong>Ausgeschlafen in Führung gehen – die Rolle der Führungskräfte</strong></h2>
<p><em>Ein Mensch sagt – und ist stolz darauf – er gehe in seinen Pflichten auf.</em></p>
<p><em>Bald aber, nicht mehr ganz so munter,</em></p>
<p><em>geht er in seinen Pflichten unter.</em></p>
<p><em>Eugen Roth</em></p>
<p>Eine Befragung von 1.000 Führungskräften der Max Grundig Klinik zeigen, dass <strong>54% der männlichen</strong> und <strong>59% der weiblichen Führungskräfte</strong> mit der Qualität ihres Schlafes unzufrieden sind. Das Problem wird jedoch häufig verdrängt und als jobimmanent angesehen. Das sind keine guten Voraussetzungen dafür, dass die Führungskräfte ihrer <strong>Promoter-Rolle</strong> in einem erfolgreichen BGM mit Integration des Schlafes wirklich gerecht werden können.</p>
<p>Führungskräfte, die es als Zeichen ihrer stählernen Gesundheit betrachten, mit 4 Stunden Schlaf auszukommen und dies auch kommunizieren, werden Ihre Team-Mitglieder nicht ermutigen, besser und länger zu schlafen. Erst wenn <strong>Führungskräfte</strong> ihre <strong>Vorbildrolle</strong> ernst nehmen und selber ausgeschlafen sind, können sie glaubwürdig gesundheitsfördernde Maßnahmen für mehr Schlafgesundheit initiieren und unterstützen.</p>
<p>Um ihre herausfordernden Aufgaben gut zu erfüllen, brauchen Führungskräfte den erholsamen Schlaf nicht nur für ihre gesundheitliche Stabilität, sondern auch für ihre Kreativität, Entscheidungsfähigkeit und zur Emotionskontrolle.</p>
<p>Also statt „Viel Schlaf nur für Weicheier“ sollte es heißen: „<strong>Mit dem Erfolgscode Schlaf zu mehr Gesundheit und Schaffensfreude“</strong></p>
<p>Selbst die „New York Times“ schreibt: „Schlaf ist das neue Statussymbol.“ Zahlreiche sehr erfolgreiche Menschen, wie Jeff Bezos oder Roger Federer machen keinen Hehl daraus, welche bedeutsame Rolle der Schlaf für ihren Erfolg spielt.</p>
<h2><strong>Was Sie jetzt tun können</strong></h2>
<p>Bereits einfache Maßnahmen sind effektiv. Zur Sensibilisierung für das Thema eignen sich <strong>Impulsvorträge </strong>– auch online oder in Serie &#8211; für Führungskräfte, Teamleiterinnen oder spezielle Gruppen von Mitarbeitenden. Dabei können die Zusammenhänge zwischen Schlafqualität, Gesundheit und Arbeitsergebnis sichtbar gemacht werden. Weitere Inhalte können sein: Praktische Tipps zum Umgang mit Schlafstörungen, Schlafhygiene und verhaltenstherapeutische Techniken.</p>
<p>Im nächsten Schritt geht es um die Bedarfsanalyse. Hier hat sich bewährt, mit <strong>kompetenten und</strong> <strong>erfahrenen externen Dienstleistern</strong> zu arbeiten, damit die Mitarbeitenden sich ohne Einbindung der Vorgesetzten frei zu Ihren Problemen und Fragen äußern können.</p>
<p>Im <strong>Vitasom® BGF-Programm</strong> stehen bewährte Fragebogen zur Schlafqualität und zur Bestimmung des Chronotyps zur Verfügung. Aus den Ergebnissen entwickeln wir das passende <strong><a href="https://vita-pad.de/das-vitasom-programm/">Vitasom® Programm</a></strong> für das jeweilige Unternehmen. Besonders wirksam ist die Kombination von verhaltenspräventiven mit verhältnispräventiven Maßnahmen.</p>
<p>Auf der <strong>Verhältnisebene am Arbeitsplatz</strong> geht es darum, <strong>Schichtsysteme </strong>zu überprüfen und, wenn nötig, anzupassen, auch unter Berücksichtigung des individuellen Chronotyps. Sind <strong>Ruheräume</strong> möglich, die für einen kurzen Erholungsschlaf (Powernap) genutzt werden können und wird dies von den Beschäftigten gewünscht? Die tageszeitangepasste Beleuchtung am Arbeitsplatz spielt eine große Rolle zur Stabilisierung des zirkadianen Rhythmus´. Blaulichtblockerbrillen können das <strong>Lichtmanagement</strong> vor allem bei Schichtarbeitenden ergänzen. In der <strong>Verhaltensprävention</strong> stehen den Mitarbeitenden wissenschaftlich geprüfte Onlinekurse, Workshops und Einzelcoaching zur Verfügung.</p>
<p>Wie sollen die enormen unternehmerischen Herausforderungen gemeistert werden, wenn die Menschen in Unternehmen unausgeschlafen, müde und wenig motiviert sind?</p>
<p>Sie wollen die <strong>strategische Unternehmensressource</strong> Schlaf für Ihr Team und Ihr Unternehmen endlich erschließen und den <strong>Erfolgscode Schlaf</strong> nutzen? Dann vereinbaren Sie jetzt gleich ein Gespräch mit Ulrike Jung</p>
<a href="https://vita-pad.de/kontakt/" class="su-button su-button-style-default" style="color:#FFFFFF;background-color:#215272;border-color:#1b425c;border-radius:5px" target="_self"><span style="color:#FFFFFF;padding:0px 16px;font-size:13px;line-height:26px;border-color:#64869d;border-radius:5px;text-shadow:none"> Vereinbaren Sie jetzt Ihr Beratungsgespräch mit Ulrike Jung</span></a>
<h2><div class="su-spacer" style="height:20px"></div></h2>
<p><strong><a href="https://vita-pad.de/weiterbildung-schlaf-und-chronobiologie-fuer-gesundheitsexperten/">Weiterbildung zum Schlafberater</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vita-pad.de/warum-ist-der-gesunde-schlaf-eine-meist-ungenutzte-strategische-unternehmensressource/">Warum ist der gesunde Schlaf eine meist ungenutzte strategische Unternehmensressource?</a> erschien zuerst auf <a href="https://vita-pad.de">Vita-Pad</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn des nachts die Säge nervt – Was Schnarchen für die Gesundheit, die Partnerschaft und die Lebensfreude bedeutet</title>
		<link>https://vita-pad.de/wenn-des-nachts-die-saege-nervt-was-schnarchen-fuer-die-gesundheit-die-partnerschaft-und-die-lebensfreude-bedeutet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2023 09:52:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[betriebliche Gesundheitsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Erholsamer Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[guter schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafexperte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vita-pad.de/?p=6010</guid>

					<description><![CDATA[<p>Inhalt: Schnarchen als Störfaktor Wie entstehen Schnarchgeräusche? Ist Schnarchen gefährlich? Schnarchen evolutionär betrachtet Tipps für Schnarcher „Gott schenke uns Ohrenlider“ flehte unerhört schon Kurt Tucholsky. Doch bis heute hat uns die Evolution keine körpereigene Vorrichtung geschenkt, die den Lärm draußen hält. So sind Bettpartnerinnen von Schnarchern nach wie vor dem störenden Krach ausgesetzt, während der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vita-pad.de/wenn-des-nachts-die-saege-nervt-was-schnarchen-fuer-die-gesundheit-die-partnerschaft-und-die-lebensfreude-bedeutet/">Wenn des nachts die Säge nervt – Was Schnarchen für die Gesundheit, die Partnerschaft und die Lebensfreude bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://vita-pad.de">Vita-Pad</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Inhalt:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Schnarchen als Störfaktor</strong></li>
<li><strong>Wie entstehen Schnarchgeräusche?</strong></li>
<li><strong>Ist Schnarchen gefährlich?</strong></li>
<li><strong>Schnarchen evolutionär betrachtet</strong></li>
<li><strong>Tipps für Schnarcher</strong></li>
</ul>
<p>„Gott schenke uns Ohrenlider“ flehte unerhört schon Kurt Tucholsky. Doch bis heute hat uns die Evolution keine körpereigene Vorrichtung geschenkt, die den Lärm draußen hält. So sind Bettpartnerinnen von Schnarchern nach wie vor dem störenden Krach ausgesetzt, während der Schnarcher selbst sein Schnarchen nicht hört. Und der Lärm kann beträchtlich sein. Laut Guiness Buch der Rekorde bringt es der lauteste Schnarcher der Welt auf 111 Dezibel, vergleichbar einem Düsenflugzeug im Tiefflug. Aber auch 80 Dezibel, die von nicht rekordverdächtigen Schnarchern erzeugt werden, besitzen noch Rasenmäher-Lautstärke. Singleschläfer, die zwar keine Bettpartner stören und so keine direkte Rückmeldung erhalten, können selbst einige Indizien für ihr nächtliches Schnarchen erkennen, zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Sie fühlen sich morgens trotz ausreichender Schlafzeit wie gerädert</li>
<li>Der Mund ist trocken</li>
<li>Sie neigen untertags zu Sekundenschlaf, besonders bei monotonen Tätigkeiten</li>
<li>Sie haben öfter Kopfschmerzen</li>
<li>Sie sind am Tage weniger leistungsfähig und können sich bei der Arbeit schlecht konzentrieren</li>
<li>Bei sehr hellhörigen Gebäuden fragt morgens der Nachbar, ob Sie gut geschlafen haben</li>
</ul>
<p>Obwohl etwa 44% der Männer und 28% der Frauen zwischen 30 und 60 Jahren schnarchen, ist Schnarchen noch ein Tabuthema und wird in der Gesundheitsförderung oder gar in der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) sehr selten adressiert. Zeit, das zu ändern.</p>
<h2>Wie entstehen Schnarchgeräusche?</h2>
<p>Das Geräusch des Schnarchens kann man kaum verschriftlichen. Nicht von ungefähr behilft man sich deshalb mit Metaphern wie sägen oder bei leisem Schnarchen knurren oder schnorcheln. Auch die gerne verwendete Buchstabenreihe Zzz ist nur ein Behelf. Der medizinische Fachbegriff für das Schnarchen ist <strong>Rhonchopathie.</strong> Es fällt auf, dass dieses Wort eine gewisse Nähe zum beschriebenen Geräusch hat.</p>
<p>Schnarchgeräusche entstehen, wenn die Luft beim Einatmen auf Engstellen in der Nase oder im Rachen trifft. Die Luft wird verwirbelt und lässt das Gaumensegel oder Zäpfchen mehr oder weniger flattern. Durch diese Schwingungen entsteht Schall.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-6016 alignleft" src="https://vita-pad.de/wp-content/uploads/grafik-rachenraum-260x300.jpg" alt="" width="260" height="300" srcset="https://vita-pad.de/wp-content/uploads/grafik-rachenraum-260x300.jpg 260w, https://vita-pad.de/wp-content/uploads/grafik-rachenraum.jpg 303w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></p>
<p>Die Schwingungen entstehen vor allem dann, wenn die Muskeln des Rachenraumes schlaff sind und auch das Stützgewebe erschlafft ist, so dass die Zunge zurückfallen kann oder das Zäpfchen sich Richtung Zunge senkt.</p>
<p>Bei Frauen ist bis zur Menopause durch den Östrogeneinfluss eine höhere Muskelspannung vorhanden, die dem Schnarchen entgegenwirkt. Nach Eintritt der Menopause holen die Frauen aber auf, was die Schnarchquote anbetrifft.</p>
<p>Fetteinlagerungen im Rachenbereich sind ebenfalls schnarchfördernd, da sie den Durchflussraum einengen.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Gründe für das Schnarchen:</h2>
<ul>
<li>Die Nasenatmung ist behindert und der Schlafende atmet durch den Mund</li>
<li>Allergien können nicht nur die Nasenatmung behindern, sondern auch die Schleimhäute im Rachen anschwellen lassen</li>
<li>Übergewicht kann die Fetteinlagerung im Rachenraum begünstigen</li>
<li><strong>Schlafen in Rückenlage ist einer der Hauptgründe</strong></li>
<li>Alkohol am Abend setzt die Muskelspannung herab</li>
<li>Das gilt auch für Schlafmittel und andere beruhigende Medikamente</li>
<li>Zunehmendes Alter</li>
</ul>
<h2>Ist Schnarchen gefährlich?</h2>
<p>Solange mit dem Schnarchen keine Atemaussetzer verbunden sind und ausreichend Luft in die Lungen fließt, ist das Schnarchen für den Verursacher nicht gesundheitsschädlich. Der <strong>Bettpartner </strong>kann allerdings erheblich <strong>leiden</strong>. Nach einer Forsa-Umfrage von 2018 gaben 78% der befragten Frauen an, dass ihr Partner schnarcht. Sie haben verschiedene Strategien entwickelt, um wenigstens Schnarchpausen zu erreichen.</p>
<p>Etwa 45% stoßen den Partner kräftig an, 21% drehen den Partner auf die Seite, 13% haben getrennte Schlafzimmer, einige schlafen auf dem Sofa und nur 5% bitten den Partner, zum Arzt zu gehen. Man kann also sagen, Bettpartnerinnen leiden still und tun wenig, um ihre eigene Schlafqualität zu retten oder präventiv den Partner zu unterstützen.</p>
<p>Dennoch sollte das Schnarchen nicht bagatellisiert werden, da etwa <strong>ein Drittel der Schnarcher</strong> im Laufe der Zeit ein <strong>obstruktives Schlafapnoe-Syndrom</strong> entwickelt. Der Begriff Apnoe stammt aus dem Griechischen und bedeutet Windstille. Der Betroffene hat eine Atempause, kein Lufthauch ist zu spüren. Durch die unzureichende Sauerstoff-Versorgung und die steigende Kohlendioxidkonzentration löst der Körper über Chemorezeptoren im <strong>Gehirn Alarm</strong> aus, damit der Schläfer nicht erstickt. Der Atemlose erwacht und beginnt mit einem starken Schnarcher wieder zu atmen. Die Schwere der Schlafapnoe wird durch die Anzahl der Apnoe-Ereignisse pro Stunde gekennzeichnet. Bei 5-10 Ereignissen spricht man von einer milden Schlafapnoe. Die Atemaussetzer können von wenigen Sekunden bis zu einer Minute dauern.</p>
<p>Von dem ganzen dramatischen Geschehen merkt der Betroffene typischerweise nichts. Der stark fragmentierte Schlaf mit den häufigen Wachreaktionen zieht jedoch <strong>zahlreiche Gesundheitsprobleme</strong> nach sich. Im Verlauf des Atemstillstands steigt der Blutdruck. Das Herz muss mit Hochdruck arbeiten, dennoch gibt es immer wieder einen <strong>kurzfristigen Sauerstoffmangel</strong> <strong>in Körper und Gehirn</strong>.</p>
<p>Die Folgen sind Tagesmüdigkeit, Sekundenschlaf, Konzentrations-und Gedächtnisstörungen und auch Potenzstörungen. Letztere führen oft zum ersten Arztkontakt. Langfristig steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Das Schnarchen ohne Atemaussetzer ist zwar für den Schnarcher zunächst nicht gefährlich, da jedoch <strong>jeder dritte Schnarcher</strong> im weiteren Verlauf eine <strong>obstruktive Schlafapnoe</strong> entwickelt, diese Veränderung aber selbst nicht bemerkt – höchstens über die Begleitsymptome – sollte man das Schnarchen nicht einfach hinnehmen, sondern aktiv werden. Weniger Schnarchen sorgt außerdem für mehr <strong>Frieden im Schlafzimmer</strong> und besseren Schlaf und damit Laune bei der Bettpartnerin / dem Bettpartner.</p>
<h2>Schnarchen evolutionär betrachtet</h2>
<p>Ist Schnarchen ein neues, zivilisationsbedingtes Phänomen oder kann Schnarchen evolutionär ein Vorteil gewesen sein? Es gibt Hypothesen, dass es für die steinzeitliche Horde ein Vorteil war, einen kräftigen Schnarcher in ihrer Gruppe zu haben. Die bedrohlich wirkenden Sägetöne könnten Räuber und wilde Tiere in die Flucht geschlagen haben.</p>
<p>Da Schnarcher auch heute noch zu einem großen Teil übergewichtig sind, könnten die steinzeitlichen Schnarcher auch besonders wohlgenährte und kräftige Männer gewesen sein.</p>
<p>Immerhin entsteht das Schnarchen in den gleichen anatomischen Strukturen wie das Knurren beim Hund, das ebenfalls nichts Gutes verheißt.</p>
<p>Im weltweit einzigartigen Schnarchmuseum in Alfeld, das zur Expo 2000 eingerichtet wurde, kann man jahrhundertealte Aufzeichnungen zum Schnarchen und zur Schlafapnoe anschauen. Die älteste stammt aus dem Jahr 460 v. Chr. und behandelt die Reaktion der Frauen auf das Schnarchen des Gottes Dyonysos, dem Sohn des Zeus. Diese Reaktionen unterschieden sich nur im verwendeten Material von denen, die geplagte Bettpartnerinnen heute anwenden. So wurde Dyonysos mit dem Stiel eines Riesenfenchels immer wieder angestoßen, wenn das Schnarchen zu laut wurde.</p>
<p>1745 erschien die erste Dissertation über das Schnarchen der Schlafenden in lateinischer Sprache von Friedericus Wilhelm Lust an der Universität Halle-Magdeburg zur Erlangung des medizinischen Doktorgrades.</p>
<p>Auch allerlei Erfindungen und Gerätschaften zur Verhinderung des Schnarchens sind im Schnarchmuseum zu sehen.</p>
<h2>Tipps für Schnarcher</h2>
<p>Die Bandbreite der Hilfsmittel zur Verhinderung des Schnarchens ist enorm und für den Hilfesuchenden oder die Beraterin ist es nicht einfach, hier zwischen obskuren Methoden und Hilfen zu unterscheiden, die tatsächlich einen Versuch wert sind. Die eine Methode, die allen Schnarchern hilft, gibt es nicht, soviel vorab.</p>
<p>Da <strong>Übergewicht</strong> das Schnarchen stark begünstigt, wäre hier der Ansatz, durch Gewichtsreduktion etwas gegen den nächtlichen Lärm zu unternehmen. Nachhaltiges Abnehmen ist aber ein eigenes Thema und soll deshalb hier nicht weiter behandelt werden.</p>
<p>Weitere ursachenbezogene Strategien sind:</p>
<ul>
<li>Konsum von Alkohol, Schlafmitteln und Beruhigungsmitteln prüfen und diese Substanzen testweise für einige Zeit weglassen, da diese, besonders bei Älteren, das Stützgewebe im Rachenraum erschlaffen lassen.</li>
<li>Hindernisse bei der Luftzufuhr identifizieren, wie eine durch Erkältung oder Allergie verstopfte Nase, Polypen, eine schiefe Nasenscheidewand oder stark vergrößerte Mandeln und dieses Problem mit dem Arzt besprechen</li>
<li>Stärkung des Stützgewebes im Rachen durch Training. Hier gibt es gemischte Erfahrungen mit Didgeridoo Spielen. Einen Versuch ist es für musikalische Schnarcher sicher wert. Allerdings ist Regelmäßigkeit und Ausdauer vonnöten.</li>
<li>Zur Stärkung der Zungenmuskulatur dient das Gerät ExciteOsa, das täglich untertags 20 Minuten angewendet werden soll. Über neuromuskuläre elektrische Stimulation erfolgt die Kräftigung der Zungenmuskulatur. Das Gerät kann direkt beim Hersteller Online bezogen werden.</li>
<li>Schienen, die den Unterkiefer vorverlagern, weiten die oberen Atemwege und straffen das Gewebe. Diese Unterkiefer-Protrusionsschienen können als selbst anzupassende thermolabile Schienen direkt Online oder im Fachhandel bezogen werden. Aufwendiger und meist auch wirksamer ist die Anpassung einer individuell angepassten Schiene durch einen spezialisierten Zahnarzt.</li>
<li>Nur der Vollständigkeit halber werden operative Maßnahmen erwähnt. Hier sollte immer eine seriöse und umfassende Beratung durch einen erfahrenen Operateur vorausgehen.</li>
</ul>
<p><strong>Weitere Tipps:</strong></p>
<p>Schnarchbänder, Sprays, Gaumenspangen, Schnarchringe oder ähnliche Hilfsmittel werden von Schlafmedizinern eher nicht empfohlen, dennoch gibt es hilfreiche und erprobte Tipps.</p>
<ul>
<li>Tritt das Schnarchen verstärkt in Rückenlage auf, so kommen Hilfsmittel zum Einsatz, die die Rückenlage verhindern. Tennisbälle haben sich nicht bewährt. Sinnvoller sind spezielle Westen, die zwar die Rückenlage verhindern, aber dennoch ein Drehen im Bett ermöglichen. In diesem Modell von Nachtwächter ist das Rückenkissen individuell aufblasbar und kann deshalb auch gut auf Reisen mitgenommen werden. Im Idealfall ist es so, dass die Weste nach einigen Monaten nicht mehr benötigt wird, da der Körper sich daran gewöhnt hat, die Rückenlage zu vermeiden.</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-6015 aligncenter" src="https://vita-pad.de/wp-content/uploads/schlafweste-300x249.jpg" alt="" width="300" height="249" srcset="https://vita-pad.de/wp-content/uploads/schlafweste-300x249.jpg 300w, https://vita-pad.de/wp-content/uploads/schlafweste.jpg 396w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<ul>
<li>Elektronische Lagerungsgurte, die durch Vibrieren die Rückenlage anzeigen bis ein Positionswechsel vorgenommen wurde (z. B. Somnipax belt). Das gleiche Ziel haben verschiedene Apps.</li>
<li>Kopfende des Bettes leicht aufstellen und ein spezielles Kissen für Seitenschläfer verwenden</li>
<li>Ohrstöpsel für die Bettpartnerin &#8211; eher eine Interimslösung</li>
</ul>
<p>Sie haben Fragen zu den Inhalten dieses Artikels, zu Schritten in der Beratung und im Coaching von Klienten, zu hilfreichen Produkten oder möchten wissen, welche konkreten Maßnahmen zum Beispiel in der Betrieblichen Gesundheitsförderung wie eingesetzt werden können, dann nehmen Sie am besten gleich <a href="mailto:info@vita-pad.de?subject=Beratungsgespräch%20zum%20Schnarchblog" target="_blank" rel="noopener"><strong>Kontakt</strong></a> mit mir auf.</p>
<p><strong><a href="https://vita-pad.de/das-vitasom-programm/">Vitasom® Programm</a></strong></p>
<p><strong><a href="https://vita-pad.de/weiterbildung-schlaf-und-chronobiologie-fuer-gesundheitsexperten/">Weiterbildung zum Schlafberater</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vita-pad.de/wenn-des-nachts-die-saege-nervt-was-schnarchen-fuer-die-gesundheit-die-partnerschaft-und-die-lebensfreude-bedeutet/">Wenn des nachts die Säge nervt – Was Schnarchen für die Gesundheit, die Partnerschaft und die Lebensfreude bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://vita-pad.de">Vita-Pad</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was jeder Gesundheitsexperte über Schlaf wissen sollte – und warum Gesundheitsdienstleistungen ohne Beachtung des Schlafes nur eine halbe Sache sind</title>
		<link>https://vita-pad.de/was-jeder-gesundheitsexperte-ueber-schlaf-wissen-sollte-und-warum-gesundheitsdienstleistungen-ohne-beachtung-des-schlafes-nur-eine-halbe-sache-sind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2022 08:23:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Erholsamer Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[guter schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafexperte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vita-pad.de/?p=5260</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was haben die Schlafqualität oder gar die chronobiologischen Rhythmen mit Beratung und Coaching zu Ernährung und Stressmanagement oder mit sportlichem Training zu tun? Mehr als die meisten Menschen, und auch viele Gesundheitsdienstleister denken. Schon der Pionier der Schlafforschung und emeritierte Professor der Stanford University, William C. Dement, brachte es nach über 40 Jahren Schlafforschung auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vita-pad.de/was-jeder-gesundheitsexperte-ueber-schlaf-wissen-sollte-und-warum-gesundheitsdienstleistungen-ohne-beachtung-des-schlafes-nur-eine-halbe-sache-sind/">Was jeder Gesundheitsexperte über Schlaf wissen sollte – und warum Gesundheitsdienstleistungen ohne Beachtung des Schlafes nur eine halbe Sache sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://vita-pad.de">Vita-Pad</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben die Schlafqualität oder gar die chronobiologischen Rhythmen mit Beratung und Coaching zu Ernährung und Stressmanagement oder mit sportlichem Training zu tun? Mehr als die meisten Menschen, und auch viele Gesundheitsdienstleister denken. Schon der Pionier der Schlafforschung und emeritierte Professor der Stanford University, William C. Dement, brachte es nach über 40 Jahren Schlafforschung auf den Punkt:</p>
<p>„Ich habe keinen Faktor gefunden, der einen größeren Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden hat als der Schlaf. Rund 70% der körperlichen und 100% der psychischen Regeneration hängen von qualitativ hochwertigem Schlaf ab.“</p>
<p>Wenn das so ist, wäre es naheliegend bei allen Beratungen zu Lebensstil und Gesundheit die Schlafqualität ebenso mit einzubeziehen wie die individuellen chronobiologischen Rhythmen der Klienten. Doch das geschieht noch selten.</p>
<p>Kunden suchen Gesundheits-Berater oder –Coaches zum Beispiel auf, weil sie fitter werden, sich bewusster ernähren oder ihren Stress besser managen wollen. Häufig steht die Gewichtsregulation im Vordergrund. Da das Bewusstsein für die Bedeutung des Schlafes bei diesen Problemstellungen bei den meisten Klienten noch nicht vorhanden ist, wird auch nicht primär nach einer Beratung zum Schlaf gefragt. Deshalb ist es so wichtig, dass es auf der einen Seite<strong> <a href="https://vita-pad.de/weiterbildung-schlaf-und-chronobiologie-fuer-gesundheitsexperten/">ausgebildete Schlafberater</a> </strong> gibt und auf der anderen Seite Gesundheitsdienstleister mit unterschiedlichen Kernkompetenzen, die fundiertes Wissen zu Schlaf und Chronobiologie haben und dieses Wissen in ihre Beratung und ihr Coaching integrieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fehlender oder schlechter Schlaf sorgt für metabolischen Stress und Probleme bei der Gewichtsregulation</h2>
<p>Schlaf, Chronobiologie und Stoffwechsel sind über mehrere Mechanismen miteinander verknüpft. Die wichtigsten sind:</p>
<ul>
<li>Der zirkadiane Rhythmus</li>
<li>Das Mikrobiom</li>
<li>Die Kombattanten Leptin, Ghrelin und weitere Hormone</li>
</ul>
<p>Die<strong> zirkadianen Uhren</strong> steuern die Magenentleerung und Darmmotilität, die Säuresekretion, die Permeabilität der Mukosabarriere, das Darmmikrobiom und die Produktion von Verdauungsenzymen.</p>
<p>Für einen gesunden Stoffwechsel kommt es also nicht nur darauf an, <strong>was</strong> und <strong>wie viel</strong> man isst, sondern auch <strong>wann</strong> die Mahlzeit eingenommen wird. Schon der Kurarzt F.X. Mayr (1875-1965), Begründer der gleichnamigen Methode zur Darm- und Bauchbehandlung, brachte dies zum Ausdruck:“ Wer abends zu spät und üppig isst, gleicht einem Lokführer, der erst seine Lokomotive aufheizt und dann in den Schuppen stellt.“</p>
<p>Zu den chronobiologischen Rhythmen gehört auch das <strong>Hungersignal</strong>, das viele Menschen nicht mehr als Körpersignal wahrnehmen können. Häufige Snacks, auch zu Zeiten, wo Verdauungsorgane nach ihrer „inneren Uhrzeit“ nicht auf Nahrung eingestellt sind, statt einer in Ruhe genossenen Mahlzeit, stören die Hunger-Sättigungs-Regulation. Mit diesem Problem kämpfen viele Abnehmwillige. Eine vermeintliche Binsenwahrheit hat nichts von ihrer Gültigkeit verloren: Regelmäßige Essenszeiten, dem chronobiologischen Verdauungsrhythmus folgend, helfen der inneren Uhr intakt zu bleiben und <strong>fördern</strong> gleichzeitig den <strong>erholsamen Schlaf</strong>.</p>
<p>Lange war man nicht sicher, ob es sich nur um Korrelationen zwischen <strong>Schlafstörungen</strong>, <strong>Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes Typ II</strong> handelt, oder ob es wirklich eine Kausalität gibt. Einige neuere epidemiologische und auch Kohorten-Studien haben darauf Antworten gefunden. Mehrere pathophysiologische Mechanismen wirken sowohl einzeln, wie auch zusammen: die <strong>Leptin / Ghrelin Achse und neuroendokrine Stresssysteme.</strong> Leptin, ein Peptidhormon, das hauptsächlich im weißen Fettgewebe gebildet wird, steht für Sättigung. Ghrelin, das hauptsächlich in der Magenschleimhaut und in der Bauchspeicheldrüse produziert wird, signalisiert Hunger und beeinflusst auch die Insulinsekretion und den Glukosestoffwechsel. Während des Schlafes ist der Leptinspiegel hoch, damit wir nicht vor Hunger erwachen. Schlafgestörte Menschen haben nachts häufig neben erhöhtem Ghrelin auch einen zu hohen Insulinspiegel. Die Insulinflut kann auf Dauer zu einer Insulinresistenz und zu Diabetes Typ II führen. Das Leptin – Ghrelin – Ungleichgewicht steigert auch am nächsten Tag noch den Appetit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was bedeutet dies für die Ernährungsberatung?</h2>
<p>Je früher bei der Ernährungsberatung der Schlaf und die chronobiologischen Rhythmen mit einbezogen werden, desto eher können diese Kreisläufe durchbrochen werden. Das bedeutet, dass der <strong><a href="https://vita-pad.de/chronobiologie-buch/">Chronotyp</a></strong> des Klienten bekannt sein sollte, um damit die Essenszeitpunkte besser mit den inneren Uhren zu koordinieren. Die Schlafqualität kann mit einem <strong>Schlafprotokoll</strong> oder mit wissenschaftlichen Fragebögen recht genau bestimmt werden, auch wenn die Antworten die subjektive Wahrnehmung des Klienten widerspiegeln. Die gute Übereinstimmung mit Untersuchungen im Schlaflabor wurde bei Tausenden von Messungen bestätigt. Auch ein Tagesjournal hilft, Ursachen für den schlechten Schlaf und Zeichen einer gestörten Hunger-Sättigungsregulation aufzudecken. Nach dieser Ist-Analyse können <a href="https://vita-pad.de/schlafbuch/"><strong>individuell geeignete Strategien</strong></a> für die Synchronisation des Lebensstils mit den inneren Uhren und zur Schlafhygiene in die Beratung oder das Coaching integriert werden.</p>
<p>Vor allem für die Klienten, die abnehmen wollen, an einem Reizdarm-Syndrom leiden oder die besonders stressbelastet sind, bringt dieser neue, erweiterte Ansatz sowohl eine große mentale Entlastung, endlich erholsameren Schlaf, wie auch bessere Erfolge bei der Gewichtsabnahme und Stoffwechselregulierung mit sich. Für die Gesundheitsdienstleisterin bietet die Integration von Schlaf und Chronobiologie ein interessantes Alleinstellungsmerkmal mit hohem Kundennutzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Nächste Trainingseinheit erholsamer Schlaf und Regeneration</h2>
<p>Sport und Bewegung sorgen für guten Schlaf und erholsamer Schlaf verbessert das Ergebnis des Trainings. Man könnte deshalb Schlaf und Sport als das Dreamteam bezeichnen. Das gilt für Freizeitsportler ebenso wie für Profis.</p>
<p>Auch beim <strong>Sport</strong> spielt der <strong>Biorhythmus</strong> eine große Rolle. Ein Spättyp wird sich früh am Morgen nur schwer zu einem Trainingsprogramm aufraffen können und dann auch eine geringere Performance haben als zu einer Zeit, wo seine inneren Uhren zur Leistung bereit sind. Für den Frühtyp Lerche ist dagegen die frühe Trainingseinheit ideal. Eine Trainerin oder ein Coach sollte deshalb den Chronotyp ihres Klienten kennen. Für alle Chronotypen gilt, dass das <strong>Training</strong> spätestens <strong>zwei Stunden vor dem Zubettgehen abgeschlossen</strong> sein sollte.</p>
<p>Bei Anstrengung steigt die Körperkerntemperatur. Zum Einschlafen und im Schlaf sollte aber die Körperkerntemperatur absinken. Zu ihrem Tiefpunkt, nachts zwischen zwei und vier Uhr, liegt sie etwa 1,5 Grad unter dem Tagesniveau. Bei körperlicher und geistiger Anstrengung ist der Sympathikus im vegetativen Nervensystem aktiv, zum Abschalten und Einschlafen brauchen wir jedoch den „Entspannungsnerv“ Parasympathikus.</p>
<p>Damit die positiven Effekte des Trainings wirken können, brauchen Sportler Pausen und einen guten Schlaf mit genügend Tiefschlaf- aber auch REM-Schlaf-Phasen. Durch zu wenig oder schlechten Schlaf kommt es zum „Übertraining“.</p>
<p>Im Tiefschlaf, der vor allem in der ersten Nachthälfte stattfindet, wird das Wachstumshormon HGH ausgeschüttet, das die Proteinsynthese und die Fettverbrennung stimuliert, den Muskelaufbau und die Bildung von Kollagen fördert. Eine eiweißreiche Abendmahlzeit, die auch die essenzielle Aminosäure Leucin enthalten sollte, erhöht noch einmal die Muskelproteinsynthese. Genügend Tiefschlaf ist also besonders für Kraftsportler unentbehrlich. Aber auch der REM-Schlaf erfüllt eine wichtige Funktion, da in dieser Zeit das prozedurale Gedächtnis Bewegungsmuster abspeichert.</p>
<p><strong>Mitochondrien</strong>, die Kraftwerke unserer Zellen und unermüdliche Produzenten von ATP (Adenosintriphosphat), der universellen Energiewährung unseres Körpers, leiden besonders bei Durchschlafstörungen. Das Ergebnis sind mangelhafte oder fehlende Zellregeneration in der Nacht und eine zu geringe ATP-Produktion. Müdigkeit, Erschöpfung oder geringere Leistungsfähigkeit am Tage sind die Folge.</p>
<h2></h2>
<h2><strong>Im und durch Schlaf zu besseren Leistungen – ganzheitlich orientierte Trainerinnen und Coaches wissen, was zu tun ist</strong></h2>
<p>Gerade bei sportaffinen und leistungsorientierten Menschen wird der Schlaf gerne als Nebensache oder gar als lästig angesehen, da er ihnen Zeit stielt und deshalb so kurz wie möglich ausfallen sollte. Welche selbstschädigende Fehleinschätzung. Hier sind Trainerinnen und Coaches gefordert, Aufklärung zu leisten und Wissen zu vermitteln.</p>
<p>Es ist noch ungewöhnlich, im Breitensport vor Trainingsbeginn neben verschiedenen Vitaldaten auch den Chronotyp und die Schlafqualität zu ermitteln. <strong>Spitzensportler und erfolgreiche Sportvereine</strong>, wie Manchester United oder Real Madrid haben die Bedeutung des regenerativen Schlafes für die sportliche Leistungsfähigkeit längst erkannt und arbeiten mit einem Schlafcoach zusammen.</p>
<p>Eine Schlafanamnese sollte nicht nur die Qualität eines Nachtschlafes betrachten, sondern das Schlafprotokoll oder der Fragebogen sind auf einen Zeitraum von mindestens sieben Tagen ausgerichtet.</p>
<p>Natürlich reicht es nicht, nur die Daten zu ermitteln. Die Ergebnisse sollten dann auch in das Training und Coaching integriert werden. Dazu braucht es Wissen zu Schlaf und Chronobiologie von Profis für Profis. Der Wissenserwerb ist eine gute Investition für Personal Trainer, da sie durch die Integration von Schlaf, Regeneration und Chronobiologie in das Training nicht nur bessere Trainingsergebnisse bei ihren Kunden erzielen, sondern die Kunden auch mehr Freude am Training haben, besseren Schlaf genießen und sich auch die kognitiven Fähigkeiten verbessern können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://vita-pad.de/weiterbildung-schlaf-und-chronobiologie-fuer-gesundheitsexperten/">Weiterbildung zum zertifizierten Schlafberater</a></strong></p>
<p><a href="https://vita-pad.de/schlafbuch/"><strong>Schlafbuch</strong></a></p>
<p><strong><a href="https://vita-pad.de/chronobiologie-buch/">Chronobuch</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vita-pad.de/was-jeder-gesundheitsexperte-ueber-schlaf-wissen-sollte-und-warum-gesundheitsdienstleistungen-ohne-beachtung-des-schlafes-nur-eine-halbe-sache-sind/">Was jeder Gesundheitsexperte über Schlaf wissen sollte – und warum Gesundheitsdienstleistungen ohne Beachtung des Schlafes nur eine halbe Sache sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://vita-pad.de">Vita-Pad</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum ist der gesunde Schlaf besonders wichtig für alle Gesundheitsexperten?</title>
		<link>https://vita-pad.de/warum-ist-der-gesunde-schlaf-besonders-wichtig-fuer-alle-gesundheitsexperten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2018 08:48:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Erholsamer Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf als Lebensstilfaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafexperte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vita-pad.de/?p=3117</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schlaf ist doch für jeden wichtig, denken Sie jetzt vielleicht und was hat das mit meiner Tätigkeit zu tun? Besonders hohe Priorität hat der Schlaf für alle Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen deshalb, weil mit diesem Thema zwei Ebenen angesprochen werden: 1.      Der Gesundheitsexperte selbst als Person und Schläfer 2.      Die Kunden, die die bestmögliche Lösung für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vita-pad.de/warum-ist-der-gesunde-schlaf-besonders-wichtig-fuer-alle-gesundheitsexperten/">Warum ist der gesunde Schlaf besonders wichtig für alle Gesundheitsexperten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://vita-pad.de">Vita-Pad</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schlaf ist doch für jeden wichtig, denken Sie jetzt vielleicht und was hat das mit meiner Tätigkeit zu tun?</p>
<p>Besonders hohe Priorität hat der Schlaf für alle Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen deshalb, weil mit diesem Thema zwei Ebenen angesprochen werden:</p>
<p>1.      Der Gesundheitsexperte selbst als Person und Schläfer</p>
<p>2.      Die Kunden, die die bestmögliche Lösung für ihre Gesundheitsprobleme suchen, auch wenn diese vordergründig nichts mit Schlaf zu tun haben</p>
<p>Als Coach, Trainer, Beraterin oder Therapeutin bewältigen Sie täglich den Spagat zwischen beruflichen Anforderungen und Ihrem Privatleben. Wenn Sie außerdem ein eigenes Unternehmen führen, tragen Sie zusätzlich noch die Verantwortung für den Erfolg Ihres Unternehmens. Sie bewegen sich also, ebenso wie viele Ihrer Kunden, durch die Rush Hour des Lebens. Leicht kann es passieren, dass die Förderung der eigenen Gesundheit da ins Hintertreffen gerät. Die nächtliche Erholung durch guten Schlaf gibt Ihnen Kraft für den Tag, bringt die für Stressregulation zuständigen Botenstoffe besser in die Balance und stärkt auch Ihr eigenes gesundheitliches Potenzial. Ein höherer Energielevel und Gelassenheit kommen dann nicht nur Ihrer Lebensqualität, sondern auch Ihren Kunden und Klienten zu Gute.</p>
<p><span id="more-3117"></span></p>
<p><strong><a href="https://vita-pad.de/online-seminar-gesunder-schlaf/">Nehmen Sie den Schlaf und die Erkenntnisse der Chronobiologie in Ihre Beratung / Ihr Coaching auf und helfen Sie Ihren Kunden, noch besser ihre Ziele zu erreichen.</a></strong></p>
<p>Verknüpfen Sie Ihre Kernkompetenz mit dem Thema Schlaf, auch wenn Ihre Kunden vielleicht noch nicht für die Zusammenhänge sensibilisiert sind und nur ihr vordergründiges Problem lösen wollen. Gleich, ob es um bessere körperliche Performance, Stoffwechselprobleme, Stressmanagement oder Gewichtsreduktion geht, der erholsame Schlaf spielt immer eine Rolle. Integrieren Sie Fragen zum Schlaf und zum Chronotypus Ihres Kunden bereits in die Anamnese. Sehr häufig ergeben sich daraus schon erste Ansatzpunkte, zur Auswirkung des Schlafes auf die anderen Lebensstilbereiche.</p>
<p>Adipositas und Schlafapnoe bilden oftmals eine ungute Allianz und verstärken einander. Die Gewichtsreduktion gestaltet sich bei diesen Patienten schwierig, da der durch die nächtlichen Atemaussetzer gestörte Schlaf auch den Stoffwechsel negativ beeinflusst. Besteht der Verdacht auf Schlafapnoe, so ist eine ärztliche Behandlung mit einem Apnoescreening im Schlaflabor wichtig. Als Ernährungsberaterin betreuen Sie Ihren Patienten weiter bei der Gewichtsreduktion, die ein wichtiges Modul in der Behandlung der Schlafapnoe ist.</p>
<p>Bei Stoffwechselproblemen und Abnehmblockaden geben die Anamnese und ein vom Kunden geführtes Schlafprotokoll erste Hinweise zur Schlafmenge und Schlafqualität. Längere Wachphasen während der Nacht können die Balance von Leptin (Sättigung) und Ghrelin (Hunger) stören. Bei gesundem Schlaf sorgt ein hoher Leptinspiegel dafür, dass man nachts nicht vor Hunger aufwacht. Längere Wachphasen dagegen aktivieren das Ghrelin und erzeugen Essgelüste. Nächtliche Kühlschrankexkursionen können die Folge sein. Wenn der Körper sich an die „nächtliche Fütterung“ gewöhnt, kann dies die Neigung zum nächtlichen Erwachen noch verstärken und ein Teufelskreis entsteht.</p>
<p>Schlafmangel vermindert die Insulinsensitivität. Bei nur 5 Stunden durchschnittlicher Schlafzeit täglich steigt das Risiko für Übergewicht um 50%, auch die Entstehung von Diabetes wird begünstigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Tiefschlaf, auch für Sportler wichtig</strong></p>
<p>Die Produktion des Wachstumshormons Somatropin, auch als HGH (Human Growth Hormone) bezeichnet, erfolgt hauptsächlich im Tiefschlaf. Somatropin ist ein wahrer Jungbrunnen. Es unterstützt die Zellerneuerung, wirkt beschleunigend auf den Muskelaufbau und forciert den Fettabbau. Wenn also eine definiertere Figur oder bessere sportliche Performance die Ziele Ihrer Kunden sind, so ist die Schlafqualität mit einer ausreichenden Menge an Tiefschlaf ein entscheidender Erfolgsfaktor. Auch im Profisport findet das Thema Schlaf mittlerweile Beachtung. So gibt es, angestoßen durch Nick Littlehale, den Schlafcoach internationaler Spitzensportler, das Konzept, Ruhephasen in Schlafzyklen zu planen und zu nutzen. Er nennt das Programm R90 Sleep Recovery Program. Dieses Programm schließt auch den Tagesablauf und den zirkadianen Rhythmus des Sportlers mit ein, da die Chronobiologie auch Einfluss auf die gesundheitlich sinnvollste Trainingszeit und Trainingsintensität hat. Diese Erkenntnisse sind nicht auf den Leistungssport beschränkt, sie können auch die Trainingserfolge von Fitnesstreibenden verbessern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Jetlag – nicht nur bei Managern ein Thema</strong></p>
<p>Heute reisen nicht nur Geschäftsreisende schnell über weite Strecken und verschiedene Zeitzonen nach Westen oder Osten. Die zirkadianen Rhythmen sind dann nicht mehr synchron mit dem Wechsel von Helligkeit und Dunkelheit in der neuen Umgebung und es kommt zum Jetlag. Hier können Sie Ihren Kunden schon in der Vorbereitung helfen. Bei Reisen in den Westen kann die Schlafenszeit schon 2 – 3 Tage vorher nach hinten verschoben werden. Bei Reisen gen Osten ist es dagegen sinnvoll, bereits einige Tage vorher immer eine Stunde früher schlafen zu gehen als üblich. Der Einsatz einer Tageslichtlampe ist dann hilfreich, wenn keine Zeit bleibt, die innere Uhr schrittweise anzupassen, also zum Beispiel bei kurzfristigen Geschäftsreisen. Die Einnahme von <a href="https://www1.belboon.de/adtracking/03ad250955ef04d256005805.html">Melatonin</a>, richtig abgestimmt, kann außerdem helfen, die Auswirkungen des Jetlags zu mindern. Geben Sie Ihren Kunden praktische Unterstützung und einen individuellen Plan in die Hand, wie sie die Folgen des Jetlags so gut wie möglich managen, um am Zielort unbeeinträchtigt ihren geschäftlichen Aktivitäten nachzugehen oder auch nur Erholung zu genießen.</p>
<p>Im<a href="https://vita-pad.de/online-lehrgang-erholsamer-schlaf-chronobiologie/"> großen Schlaflehrgang</a> der Vita-Pad Akademie werden unter anderem diese Maßnahmen und ihre Umsetzung im Detail behandelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Schlafberatung ist immer auch eine Lebensstilberatung</strong></p>
<p>Die Einbeziehung des Tagesablaufs mit Ernährung, Gewohnheiten, Stressbelastung oder sportlicher Aktivität erweitert die Möglichkeiten, beste Voraussetzungen für die erholsame Nachtruhe zu schaffen. <strong>Der Tag macht die Nacht und umgekehrt.</strong> Bei der Schlaf- und Lebensstilberatung können Sie Ihre Kunden für die Bedeutung des Schlafes sensibilisieren und gleichzeitig konkrete Hilfe geben. Das kostenlose <a href="https://vita-pad.de/online-seminar-gesunder-schlaf/">Online-Seminar</a> der Vita-Pad Akademie für Gesundheitsexperten gibt Ihnen Fachinformationen zu Schlaf, Schlafstörungen und chronobiologischen Zusammenhängen. Die Wechselwirkungen zwischen Schlaf, Stoffwechsel und Stressbelastung werden gezeigt und Sie erfahren, welche präventiven Maßnahmen bei welchem Problem sinnvoll sind. Als <a href="https://vita-pad.de/online-seminar-gesunder-schlaf-unterlagen/">wertvolles Marketingtool</a> habe ich einen Vortrag für das Publikum entwickelt und selbst mehrfach gehalten, den Sie sofort ohne großen Aufwand einsetzen können. So können Sie schnell für Ihre Kunden sichtbar werden und Ihre Alleinstellung durch die Integration des Schlafes in Ihr Leistungsportfolio stärken.</p>
<p><strong>Hier können Sie sich anmelden zum kostenlosen<a href="https://vita-pad.de/online-seminar-gesunder-schlaf/"> Online-Seminar: „Gesunder Schlaf – natürliche Regeneration für Körper und Geist“</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vita-pad.de/warum-ist-der-gesunde-schlaf-besonders-wichtig-fuer-alle-gesundheitsexperten/">Warum ist der gesunde Schlaf besonders wichtig für alle Gesundheitsexperten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://vita-pad.de">Vita-Pad</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wird Schlaf das nächste große Lebensstilthema?</title>
		<link>https://vita-pad.de/wird-schlaf-das-naechste-grosse-lebensstilthema/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2018 10:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Chronobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Erholsamer Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf als Lebensstilfaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafexperte]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vita-pad.de/?p=2870</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gesunde Ernährung ist in aller Munde, oder vielleicht doch noch nicht? Der Dschungel an Ernährungsempfehlungen wird jedenfalls immer dichter und deshalb bieten sehr viele Ernährungsfachkräfte an, den Dschungel zu lichten. Interessierte können also auf ein großes Beratungsangebot zugreifen. Was hat das mit Schlaf zu tun? Ebenso wie Ernährung, Bewegung oder Stressmanagement ist der Schlaf ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vita-pad.de/wird-schlaf-das-naechste-grosse-lebensstilthema/">Wird Schlaf das nächste große Lebensstilthema?</a> erschien zuerst auf <a href="https://vita-pad.de">Vita-Pad</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gesunde Ernährung ist in aller Munde, oder vielleicht doch noch nicht? Der Dschungel an Ernährungsempfehlungen wird jedenfalls immer dichter und deshalb bieten sehr viele Ernährungsfachkräfte an, den Dschungel zu lichten. Interessierte können also auf ein großes Beratungsangebot zugreifen.</p>
<p><strong>Was hat das mit Schlaf zu tun?</strong></p>
<p><span id="more-2870"></span></p>
<p>Ebenso wie Ernährung, Bewegung oder Stressmanagement ist der Schlaf ein entscheidender Lebensstilfaktor, der noch dazu in vielfältiger Beziehung zu den anderen Bereichen steht.</p>
<p><strong>Doch gibt es auch Experten für den erholsamen Schlaf?</strong> Die gibt es im klassisch medizinischen Bereich, zum Beispiel in einem Schlaflabor. Sie treten also erst in Aktion, wenn der bereits stark gestörte Schlaf untersucht und behandelt werden soll. Während vermutlich jeder sofort bekannte Ernährungsberater und ihre Konzepte nennen könnte, ist das bei Schlafberatern schon schwieriger. Die verorten wir bestenfalls noch in einem qualitätsorientierten Bettenfachhandel. Der Schlaf ist immer noch ein eher unbekanntes Wesen, obwohl wir fast ein Drittel unseres Lebens im Schlaf verbringen, mehr Zeit als wir dem Essen, Spielen, Lesen und Lieben zusammen widmen.</p>
<p><strong>Zeit also, dass der erholsame Schlaf ein essenzieller Baustein der Gesundheitsförderung und Prävention wird und Betroffene geschulte und kompetente Berater finden, bevor eine behandlungsbedürftige Insomnie sich manifestiert.</strong></p>
<p><strong> </strong>In Europa betrachtete man den Schlaf lange als „Bruder des Todes“, was nicht unwesentlich zu seinem dürftigen Ansehen beigetragen haben dürfte. Erst durch die Entdeckung des Elektroencephalogramms (EEG) in den 1930er Jahren wurde es möglich, die Aktivitäten des Gehirns zu messen und Hirnstromkurven aufzuzeichnen. Seitdem weiß man, dass der Schlaf keineswegs ein passiver, gleichmäßiger Ruhezustand ist, sondern eine aktive und unverzichtbare Leistung des Organismus.</p>
<p><strong>Wie schlafen wir?</strong></p>
<p>Der gesunde Schlafverlauf des Menschen ist gut organisiert durch eine typische Aufeinanderfolge verschiedener Schlafstadien. Der REM-Schlaf (<u>R</u>apid-<u>E</u>ye-<u>M</u>ovement) ist durch Phasen mit schnellen Augenbewegungen gekennzeichnet. Er ist der aktivste Teil des Schlafes und Hüter unserer Träume. Man nimmt an, dass das Gehirn in diesem Stadium eine Art „Festplattenpflege“ durchführt, das heißt, tagsüber aufgenommene Informationen oder Lerninhalte werden geordnet, gespeichert oder gelöscht.</p>
<p>Der Non-REM-Schlaf besteht aus vier Stadien, die jeweils die Schlaftiefe kennzeichnen. Von besonderer Bedeutung sind die Stadien drei und vier, die als Tiefschlaf bezeichnet werden. Im Tiefschlaf wird das für Zellreparatur, Zellerneuerung, Regeneration, Stoffwechselvorgänge und für ein leistungsfähiges Immunsystem unentbehrliche Wachstumshormon (HGH) ausgeschüttet. Ein kompletter Schlafzyklus dauert ungefähr 90 Minuten, wobei in der ersten Nachthälfte die Tiefschlafphasen ausgedehnter sind, während zum Morgen hin Leicht- und REM-Schlaf zunimmt.</p>
<p>Der Mythos, dass der Schlaf vor Mitternacht der beste sei, trifft nicht zu. Wann ein Mensch zu Bett geht, hängt neben den sozialen Umfeldbedingungen vor allem davon ab, welchem Chronotypus der Mensch angehört. Ein Mensch vom Spättyp „Eule“ wird schwerlich um 22 Uhr das Bett aufsuchen und gleich einschlafen. Wenn dieser Mensch jedoch sehr früh aufstehen muss, ist für ihn oder sie die Nacht noch nicht zu Ende und über die Woche kann sich ein regelrechter Jetlag aufbauen.</p>
<p>Mit den Strukturen von Arbeitswelt und Schule ist eher der Frühtyp, die „Lerche“, kompatibel. Gerne werden Eulen zu Unrecht als Langschläfer oder Faulenzer geschmäht und Lerchen dürfen sich über Sprüche freuen wie „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Seinen Chronotyp kann man nicht grundlegend ändern, da er genetisch vorgegeben ist, auch wenn leichte Verschiebungen über die Lebensspanne normal sind.</p>
<p>Wenn wir uns also mit dem erholsamen Schlaf beschäftigen, muss immer die Chronobiologie, die Lehre von den biologischen Rhythmen aller Organismen, mitgedacht werden.</p>
<p><strong>Erholsamer Schlaf – Jungbrunnen für Körper und Geist</strong></p>
<p>Wie wichtig der Schlaf für unser Wohlergehen ist, wurde und wird Stück für Stück von Schlafforschern weltweit aufgedeckt. Dabei gibt es auch heute noch spannende Entdeckungen, da der Schlaf immer noch das eine oder andere Geheimnis bereithält. Was man sicher weiß: Alle biologischen Regelprozesse werden durch den Schlaf harmonisiert, unterstützt, gefördert oder gestärkt. Der nächtliche Erholungswert des Schlafes bildet die Basis für Gesundheit, Vitalität und Leistungsfähigkeit. Damit ist der Schlaf ein entscheidender <strong>Lebensstilfaktor. </strong>Erstaunlich ist deshalb, dass dieser wichtige Prozess bei sehr vielen Menschen noch nicht die Wertschätzung und Aufmerksamkeit erhält, die ihm zusteht.</p>
<p>Oft wird sogar von besonders aktiven und leistungsbereiten Menschen der Schlaf als reine Zeitverschwendung abgetan, ganz nach dem Motto „Schlafen kann man ja immer noch, wenn man tot ist“. Welch eine selbstschädigende Fehleinschätzung.</p>
<p>Über die Lebensspanne ändern sich Schlafbedürfnis und Schlafqualität. Ältere Menschen haben zum Beispiel weniger Tiefschlaf und wachen nachts häufiger auf. Beim älteren Menschen ist es daher von Bedeutung, altersbedingte physiologische Schlafveränderungen von behandlungsbedürftigen Schlafstörungen zu unterscheiden. Frühe Aufklärung und Beratung können helfen, den unkritischen Gebrauch von Schlafmitteln zu verhindern.</p>
<p><strong>Der Einfluss von erholsamem Schlaf und einem Leben im Einklang mit den chronobiologischen Rhythmen auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.</strong></p>
<p>Dennoch spielen diese Themen in Beratungen und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung noch eine eher untergeordnete Rolle.</p>
<p>Die Förderung und der Erhalt des erholsamen Schlafes ist eine Aufgabe, die jeder Mensch im Rahmen seiner gesundheitlichen Eigenverantwortung wahrnehmen sollte. Wie bei vielen anderen Gesundheitsthemen ist Eigenverantwortung notwendig und sinnvoll, Eigenregie jedoch häufig nicht von Erfolg gekrönt. Menschen, die ihre Schlaf- und damit ihre Lebensqualität verbessern wollen, brauchen „Regieanweisungen“, valide Informationen und kompetente Unterstützung.</p>
<p>Um die Schlafberatung in der Gesundheitsförderung zu verankern, sind die Gesundheitsexperten verschiedener Disziplinen aufgerufen, dieses wichtige Lebensstilthema in ihr Leistungsspektrum zu integrieren. Dazu hat die Vita-Pad Akademie einen Online-Lehrgang entwickelt.</p>
<p><strong>Besser schlafen mit einer intelligenten Einschlafhilfe.</strong><br />
<strong><a href="https://www1.belboon.de/adtracking/03ad250955ef04d256005805.html">„Sleep“</a></strong> hebt den Melatoninspiegel auf ein natürliches Niveau an, eine Bedingung für aktive Regeneration in der Nacht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vita-pad.de/wird-schlaf-das-naechste-grosse-lebensstilthema/">Wird Schlaf das nächste große Lebensstilthema?</a> erschien zuerst auf <a href="https://vita-pad.de">Vita-Pad</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
